Manchmal möchte man konkret wissen, was in einem Netzwerk so los ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es darum geht, ein TV-Gerät, eine Musikanlage oder einen Computer, bei dem man das Gefühl hat, dass dort Viren oder andere Anwendungen unerlaubte Verbindungen aufbauen und wichtige Daten ausleiten.
In einem solchen Fall kommt man mit Routern, die für den Heimgebrauch oder kleinere Firmen gedacht sind, nicht weiter. Die Fritzboxen von Avm beispielsweise bieten zwar Tools und Werkzeuge an, um zu sehen, wo Traffic herkommt und wo er hingeht, aber um welchen Traffic es sich dabei genau handelt und welches Ziel genau angesteuert wird, bleibt dabei ungewiss.
Eine wesentlich genauere Analyse lässt sich mit einem Raspi-Projekt durchführen, welches von der C’T-Redaktion ins Leben gerufen wurde und auf Github zu finden ist.
Benötigte Hardware
Da der vollständige Netzwerk-Traffic durch den Raspi geleitet werden muss, empfielt es sich, einen Raspi 4 zu verwenden, um auch entsprechend schnelle USB-Anschlüsse zur Verfügung zu haben.
Neben einem Raspi wird noch eine USB to Ehternet Karte benötigt. Diese Karte wird an das Netzwerk, an dem die Geräte, die überwacht werden sollen, angeschlossen. Die interne Netzwerkkarte des Raspi wird direkt mit dem Router verbunden.
Neben der USB-Ethernet-Karte wird also das normale Zubehör zu einem Raspi wie Netzteil, Gehäuse, etc. benötigt. Hier sollen keine Links als Bezugsquellen hinterlegt werden, die Hardware gibt es im üblichen Computerhandel. Vor der Anschaffung der USB-Netzwerkkarte sollte man jedoch nochmal einen Blick auf die oben verlinkte Github-Seite und auf die Seite der C’T nachschauen.
